Lundi startete an der Midsummer-Sail in 2026.
In der Nacht auf den 28.6 hatten wir oberhalb Stockholm ineinander übergehenden Sonnenuntergang und -aufgang - immer roter Himmel. Und um 06:54 haben wir den 60ten Breitengrad passiert.
Damit sind wir im Norden. Das ist ausreichend.
Durch die andauernden Flauten zu Beginn sind wir einen Drittel Tag hinter unserer langsamst anzunehmensten Planung. Wir würden es zwar noch rechtzeitig zum 5.7 nach Töre schaffen, der Rückweg wird uns dann aber zu stressig.
Deswegen brachenn wir die Regatta dann ab. War eine eindrücklich Erfahrung - fast 4 Tage in Flauten dümpeln, 2 Nächte mit viel Wind, und 3 Tage ruhiges Segeln - immer vor dem Wind und meistens mit Gennaker. Den Grossteil ohne Land in Sicht.
Wir gingen danach durch die Schären in den Westhafen von Griesselhamn und legten am Nachmittag an. Das erste Land seit einer Woche - es schwankt recht deutlich. Beeindruckend war der Geruch der Wälder.
Die Schären sind im Norden mit Nadelwäldern bedeckt - und nach 7 Tagen nur frischer Seeluft ist der Waldgeruch nur schon auf dem Wasser überwältigend.
Weiter geht es durch den Väddö Vikken langsam in Richtung der Stockholmer Schären und dann weiter nach Västervik.
Von dort über Öland weiter nach Karlskrona.
Dann durch die Hanöbucht nach Trelleborg...
... und schliesslich über Mons Klint und Dänemark zurück in den Westhafen Wismar.
Unten ist eine Aufzeichnung der Regatta. Wenn ihr die mit der Geschgwindigkeit x5000 anspielt seht ihr, wo Lundi in den Flauten steckte.
Wir waren die ganze Zeit ca. 10 nm hinter der Conziska. Entsprechend wären wir (auch) nach 10 Tagen in Töre angekommen - um dann wieder in der Flaute nach Süden zu stehen ;-)